Der St. Josefs-Verein Bandorf e. V. verfolgt unter christlichen Gesichtspunkten gemeinnützige Zwecke. Er unterstützt durch politisch neutrale Pflege und Förderung das bodenständige, heimatliche Brauchtum. Der Verein engagiert sich im Umweltschutz und in der Landschaftspflege, sowie durch Erhaltung und Wiederherstellung historischer oder kultureller, im Ort vorhandener Baudenkmäler die Denkmalpflege. Weiterhin stehen Jugendarbeit und Altenhilfe im Fokus der Vereinsarbeit.

Der  St. Josefs-Verein hat seinen Sitz in Remagen-Bandorf. Seit über 100 Jahren kümmert sich der Verein um das Wohlergehen im und um den Ort. 

Der Verein wurde 1903 von männlichen Dorfbewohnern gegründet, der Gründungszeitpunkt wurde von älteren Bandorfer Bürgern als verbürgt überliefert. Leider existieren keine alten Unterlagen.

Das älteste Dokument ist eine handschriftliche Notiz von einer Versammlung am 26.01.1936. An diesem Tag fand eine Mitgliederversammlung statt.

Heute hat der Verein nahezu 100 Mitglieder und ist somit in Bandorf der zahlenmäßig größte Verein.

Die bisher größte Auszeichnung errang der Verein im Jahre 1998. Damals machte man im Wettbewerb der Kreisverwaltung Ahrweiler "Unser Dorf hat Zukunft" mit. Im erstmalig ausgeschriebenen Vereinswettbewerb erzielt der St. Josefs-Verein auf Anhieb den 1. Platz. Grund genug für den Südwestfunk eine Bericht über den Verein im Fernsehen zu senden.

 

 

Die neue Fahne (Abbildung rechts oben) zeigt auf der einen Seite das Bild des Hl. Josefs, des Vereinspatrons, in einer dem Kunstgeschmack unserer Zeit entsprechenden Art. Auf der anderen Seite ist ein neu entworfenes und für Bandorfs Vergangenheit und Gegenwart charakteristisches Wappen: Neben den Farben von "Kur Trier" weiß (Silber) und rot zeigt es den Bandorfer Zehnthof aus dem Jahre 1657 und den schwarzen Adler des Rittergeschlechtes "Reinoldus von Baggerdorp", das im 13. Jahrhundert in Bandorf urkundlich beglaubigt ist. Aus "Baggerdorf" ist im Laufe der Jahrhunderte "Bandorf" geworden. Der Adler ist auch das Wappen des Geschlechtes von Sinzig, von dem auch die Burggrafen von Landskron den Adler im Wappen bekommen haben.

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